Bücher,  Rezension

Rezension: Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni

Der letzte erste Blick Rezension Bianca Iosivoni
Copyright: LYX Verlag

 

Titel: Der letzte erste Blick

Reihe: Firsts-Reihe Band 1

Autorin: Bianca Iosivoni

Verlag: LYX Verlag

Genre: New Adult

Preis Buch: 10,00 Euro

Preis eBook (ePub): 8,99 Euro

 

 

Klappentext:

Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz …(Quelle: LYX Verlag)

 

Meinung:

Der letzte erste Blick erzählt die Geschichte von Emery und Dylan. Es ist der Auftakt einer Reihe, die bisher aus vier Büchern besteht, deren Geschichte jeweils voneinander unabhängig ist. Das Buch ist aus der Sicht von Emery und Dylan geschrieben, weshalb ich beide Charaktere in ihren Handlungen gut verstehen konnte.

Emery ist eine sehr taffe und starke Protagonistin. Sie ist schlagkräftig, was sie an ihrem neuen Mitbewohner Mason durch ein Missverständnis gleich klar macht, und kann gut auf sich selbst aufpassen. Wegen ihres kleinen Agressionsproblems besucht sie einen Selbstverteidigungskurs, der ihr hilft, sich etwas abzureagieren. Ihre Familie wohnt tausende Meilen weit weg und es gibt auch einen Grund, weshalb Emery so weit weg von ihnen studiert. Das letzte Highschooljahr war besonders schlimm für sie und nach und nach bekommt man auch immer mehr mit, was damals passiert ist. Ich finde, dass Bianca Iosivoni mit Emerys Schicksal ein sehr aktuelles und wichtiges Thema anspricht, das in der heutigen Zeit problemlos realistisch ist. Die Reaktionen auf das Geschehen damals erscheinen mir leider dafür nicht sehr nachvollziehbar. Aufgrund ihrer Vergangenheit ist Emery verständlicherweise zu Beginn sehr misstrauisch und zurückhaltend eingestellt, was sich im Laufe der Geschichte jedoch ändert. Sie beginnt, Freundschaften zu schließen und vertraut sich auch Dylan an. Außerdem fotografiert sie leidenschaftlich gerne und vergisst währenddessen das Geschehen um sie herum. Deshalb ist es passend, dass sie Fotografie studiert.

Dylan ist Masons bester Freund und studiert Tiermedizin. Er arbeitet in einer Tierklinik und hat permanente Zeit- und Geldprobleme. Im Gegensatz zu vielen New Adult Romanen ist er jedoch alles andere als ein Badboy. Für seine Freunde ist er immer da und hilft, wo er kann. Dabei bleibt er selbst allerdings schnell auf der Strecke. Damit ist er mir manchmal etwas auf die Nerven gegangen, auch wenn ich ihn ansonsten sehr gerne mochte. Auch viele seiner Probleme scheinen mir ein wenig selbst geschaffen. Das beste Beispiel dafür ist der Deal, den er mit Mason geschlossen hat. Auch er hat eine nicht ganz einfache Vergangenheit, wobei ich nicht verstehen konnte, weshalb er Mrs. Pettyfer vor seinen Freunden geheim hielt. Ich habe das Problem an der Stelle einfach nicht gesehen und finde dieses Verhalten nicht nachvollziehbar.

Gemeinsam fand ich Emery und Dylan einfach nur unterhaltsam. Bianca Iosivoni hat die Annäherung der Beiden sehr gut und plastisch beschrieben, sodass ich oft das Gefühl hatte, dabei zu sein. Auch die Streiche, die sie sich im Laufe des Buches spielen, haben mir oft ein Grinsen ins Gesicht gezaubert. Emery und Dylan sind für mich der Inbegriff von „Was sich neckt, das liebt sich“. Was der Autorin sehr gelungen ist, ist dabei das Erzähltempo der Geschichte. Es ging nichts zu schnell, sodass Emery eine realistische Zeit gebraucht hat, um nach den Erlebnissen in der Highschool aufzutauen und sich auf Dylan einzulassen. Zu langsam wurde die Erzählung zum Glück aber auch nicht und so wurde mir nie langweilig.

Es ging jedoch nicht nur um die Liebesgeschichte, sondern es lag auch ein besonderer Fokus auf Freundschaften und Zusammenhalt. Ich fand es toll, dass der Clique um Emery und Dylan dabei so viel Raum gegeben wurde und durch ihre Reaktion auf Emerys Vergangenheit sind sie mir nur noch sympathischer geworden. Ich habe mich an dieser Stelle sehr für Emery gefreut, dass sie so gute Freunde nach ihren schlechten Erfahrungen gefunden hat.

Alles in allem war Der letzte erste Blick ein toller Einstieg in die Reihe und definitiv lesenswert. Besonders auf das Wiedersehen mit Elle und Luke, um die es in Band 2 Der letzte erste Kuss geht, freue ich mich.

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Reihe:

Der letzte erste Blick
Der letzte erste Kuss
Die letzte erste Nacht
Der letzte erste Song

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