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Rezension: Der letzte erste Kuss von Bianca Iosivoni

Der letzte erste Kuss Rezension Bianca Iosivoni
Copyright: LYX Verlag

 

Titel: Der letzte erste Kuss

Reihe: Firsts-Reihe Band 2

Autorin: Bianca Iosivoni

Verlag: LYX Verlag

Genre: New Adult

Preis Buch: 10,00 Euro

Preis eBook (ePub): 8,99 Euro

 

 

Klappentext:

Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen … (Quelle: LYX Verlag)

 

Meinung:

In Der letzte erste Kuss geht es nun um Elle und Luke, die seit Beginn ihres Studiums beste Freunde sind. Sie flirten ständig miteinander und sogar ihre Freunde wetten darum, wann die beiden gemeinsam im Bett landen. Elle und Luke haben allerdings eine Abmachung: Sie schlafen weder mit Freunden des jeweils anderen noch miteinander. Ihre Freundschaft ist ihnen zu wichtig, um sie für etwas Spaß zu riskieren, und so halten sie sich bisher an die von ihnen selbst aufgestellten Regeln. Das Buch ist sowohl aus Elles als auch aus Lukes Sicht geschrieben, was beide Charaktere viel greifbarer und ihre Handlungen und Emotionen nachvollziehbar macht.

Elle ist ja einer der Charaktere, die ich direkt lieben musste. Sie ist so lebensfroh und immer für einen Spaß zu haben. Ihr Studienfach Journalismus ist gleichzeitig ihre große Leidenschaft, weshalb sie völlig darin aufgeht. So schreibt sie neben ihrem Studium Artikel für die Collegezeitung. Außerdem ist sie ein richtiger Morgenmuffel. Ohne Kaffee ist sie nach dem Aufwachen kaum ansprechbar. Das hat sie für mich richtig sympathisch gemacht, weil ich selbst morgens eher langsamer als schneller in die Gänge komme und schnell genervt bin. Sie besucht zusammen mit Emery jedes Semester einen Selbstverteidigungskurs, aber darüber hinaus ist Sport für Elle ein rotes Tuch.
Ihre Mutter ist eine richtige Eiskönigin und dementsprechend ist auch das Verhältnis zu ihrer jüngsten Tochter. Es ist beinahe erschreckend, wie groß der Einfluss auf Elles Zustand ist, wenn sie anwesend ist. Zu ihrer Schwester Sadie hat Elle jedoch eine sehr offene und herzliche Beziehung, was mich gerade angesichts ihrer Mutter sehr gefreut hat.

Luke ist der typische Frauenheld. Er ist Läufer und verlässt kaum einer Party alleine. Diesen Frauen gegenüber verhält er sich jedoch im Anschluss nie sonderlich freundlich, sondern er verschwindet meistens noch vor dem Morgen. Seine Freunde hingegen behandelt er völlig anders. Diese können immer auf ihn zählen und man kann auch viel Spaß mit ihm haben. Zum Glück für seine beiden Mitbewohner Trevor und Dylan kocht Luke sehr gerne und auch gut, sodass selbst Elle traditionellerweise bei ihm zum Frühstück erscheint.
Seine Vergangenheit ist sehr unschön und belastet ihn sehr, was er allerdings noch niemandem erzählt hat. Es fällt ihm schwer, sich selbst zu vergeben, doch merkt man im Laufe der Zeit eine gewisse Entwicklung in Richtung Vergebung.

Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist wie schon bei Der letzte erste Blick so bildhaft, dass ich oft das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu stehen. Das Buch hat sich so flüssig gelesen und gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Die Geschichte ist sehr schön aufgebaut und auch glaubhaft geschildert. So fand ich es toll, dass ich als Leser das Gefühl hatte, an den inneren Kämpfen der beiden mit ihrer Anziehungskraft teilzunehmen. Auch schön war, dass weder Elle noch Luke ihre Prinzipien zu schnell über Bord geworfen haben. Dieses Hin-und-her hat die Spannung in der Geschichte (obwohl natürlich klar war, wie es ausgeht) gut erhalten. Ein sehr großer Pluspunkt war etwas, was ich in New Adult Romanen nur noch recht selten finde: ein wirklich überraschendes Ereignis. Welches das war, verrate ich selbstverständlich aber nicht. Elle und Luke sind zusammen wie ein Paar aus dem Bilderbuch: sie können über alles reden, aber haben auch viel Spaß miteinander.

Insgesamt hat mir Der letzte erste Kuss noch besser gefallen als sein Vorgänger Der letzte erste Blick. Es ist eine emotionale und sehr gelungene Fortsetzung der Firsts-Reihe und für mich absolut lesenswert.

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Reihe:

Der letzte erste Blick
Der letzte erste Kuss
Die letzte erste Nacht
Der letzte erste Song

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