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Rezension: Die letzte erste Nacht von Bianca Iosivoni

Die letzte erste Nacht Rezension Bianca Iosivoni
Copyright: LYX Verlag

 

Titel: Die letzte erste Nacht

Reihe: Firsts-Reihe Band 3

Autorin: Bianca Iosivoni

Verlag: LYX Verlag

Genre: New Adult

Preis Buch: 10,00 Euro

Preis eBook (ePub): 8,99 Euro

 

 

Klappentext:

Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen – das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen …(Quelle: LYX Verlag)

 

Meinung:

Die letzte erste Nacht ist der dritte Band der Firsts-Reihe und erzählt die Geschichte von Tate und Trevor. Auf diese Geschichte war ich schon gespannt, da ich sie mir irgendwie im Vorfeld noch nicht so ganz vorstellen konnte. Wieder wird aus Tates und Trevors Sicht erzählt, was auch gut so war, weil die beiden doch sehr unterschiedlich sind. So hat jede Sichtweise immer wieder neue Aspekte gezeigt.

Tate ist nach außen hin das taffe, selbstbewusste Mädchen, das Probleme mit Alkohol, Sex und Partys löst. Sie lässt sich nichts gefallen und trägt aber auch eine selbstzerstörerische Ader mit sich herum. Das ist allerdings erst so, seit ihr Bruder vor drei Jahren gestorben ist. Vor seinem Tod war sie ein schüchternes Mädchen, das sich nur wenig getraut hat. Für mich war das aber schwer vorstellbar, weil ich Tate einfach anders kennen gelernt habe. In Die letzte erste Nacht lernt man jedoch auch Tates zarte, zerbrechliche Seite kennen. Sie hat mit dem Tod ihres Bruders nie richtig abgeschlossen, sondern ist davon überzeugt, dass er eines unnatürlichen Todes gestorben ist und sucht hartnäckig nach der Wahrheit. Diese Wahrheit war für mich im Laufe des Buches allerdings recht vorhersehbar geworden, sodass die Überraschung am Ende ausblieb. Sie studiert Kriminologie im Hauptfach, ist aber dafür bekannt, dass sie sich auf kein Nebenfach wirklich festlegen kann. Ihr halbes Leben findet in der Bibliothek statt und sie ist für ihre exzessiven Lernsessions, zu denen sie ihre Freunde verdonnert, bekannt. Neben ihrem Studium legt sie beim Campusradio Musik auf. Außerdem kann sie Sport überhaupt nicht leiden.

Trevor ist eher der ruhige und stille Typ. Nach eigener Aussage rührt das daher, dass er zuhause gegen seine redefreudige Mutter und seine nicht viel bessere Schwester Ana Lucia einfach nicht ankam. Er liebt seine Familie jedoch sehr. Er studiert Business und Managment und stattet der Bibliothek noch ausgedehntere Besuche ab als Tate. In Bezug auf diese hat er auch (zu ihrem Leidwesen) einen sehr ausgeprägten Helferkomplex. Um sich abzulenken geht er gerne ins Fitnessstudio und boxt dort. Trevor trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, das ihn mit Tate verbindet.

Ja, die Geschichte. In gewisser Weise ist sie schwer verdaulich und manchmal auch etwas gewaltgeprägt. Sie ist plausibel ausgeführt, aber passte für mich leider nicht so richtig ins Genre. Sicher wurde es nie langweilig, da ständig etwas passierte. Mir war es aber zu viel, sodass die Geschichte um Tates Bruder für mich schnell mehr in den Vordergrund rückte als die Geschichte um Tate und Trevor. Die Liebesgeschichte um die beiden konnte mich leider nicht so richtig berühren, was aber wohl daran lag, dass ich mit Tate nicht so richtig warm wurde. Irgendwie hat es für mich nicht so ganz gepasst mit Trevor, weil ich die Grundlage für deren Beziehung nicht gesehen habe. Dafür fand ich das Ende wirklich gut. Ich hätte zwar gerne noch erfahren, wie es weiter geht, aber es hat zum Rest des Buches gepasst und wirkte daher nicht erzwungen.
Bianca Iosivonis Schreibstil ist, wie aus den ersten beiden Bänden gewohnt, flüssig zu lesen und sehr bildhaft. So richtig gefangen nehmen konnte mich das Buch dieses mal allerdings nicht. Ich tat mir mit dem Lesen an manchen Stellen schwer.

Für mich war Die letzte erste Nacht der bisher schwächste Teil der Firsts-Reihe, was es aber nicht zu einem schlechten Buch macht. Wer auf dramatische Geschichten steht, der ist mit Die letzte erste Nacht auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

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Reihe:

Der letzte erste Blick
Der letzte erste Kuss
Die letzte erste Nacht
Der letzte erste Song

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