Bücher,  Rezension

Rezension: Save Us von Mona Kasten

Save Us Mona Kasten Rezension
Copyright: LYX Verlag

 

Titel: Save us

Reihe: Maxton Hall Triologie Band 3

Autorin: Mona Kasten

Verlag: LYX Verlag

Genre: New Adult

Preis Buch: 12,90 Euro

Preis eBook (ePub): 9,99 Euro

 

Klappentext:
Können sie sich retten? Oder werden sie sich gegenseitig zerstören?

Ruby steht unter Schock: Sie wurde vom Maxton-Hall-College suspendiert. Und das Schlimmste: Alles deutet darauf hin, dass niemand anders als James dafür verantwortlich ist. Ruby kann es nicht glauben – nicht nach allem, was sie gemeinsam durchgestanden haben. Sie dachte, dass sie den wahren James kennengelernt hat: den, der Träume hat, den, der sie zum Lachen bringt und ihr Herz mit einem einzigen Blick schneller schlagen lässt. Doch während Ruby dafür kämpft, trotz allem ihren Abschluss machen zu können, droht James einmal mehr unter den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie zu zerbrechen. Und die beiden müssen sich fragen, ob die Welten, in denen sie leben, nicht vielleicht doch zu verschieden sind … (Quelle: LYX Verlag)

 

Meinung:

Achtung: Spoiler-Warnung zu Save me und Save you!

Save us bildet den Abschluss der Maxton Hall Triologie und knüpft an die Geschehnisse aus Save you an. Ruby wurde aufgrund einer angeblichen Affäre mit Graham von der Maxton Hall suspendiert. Und das ausgerechnet mit Hilfe eines Fotos, das James ganz am Anfang in Save me aufgenommen hatte, um sich abzusichern. Nun liegt natürlich die Vermutung nahe, dass James dahinter steckt (ob das stimmt verrate ich aber nicht).
Diesmal wird die Geschichte von sechs Charakteren erzählt. So kommen neben den bereits bekannten James, Ruby, Lydia und Ember auch Alistair und Graham zu Wort. Mich haben die beiden zusätzlichen Sichtweisen mehr gestört denn dass sie mir geholfen hätten. Die Handlung rund um Alistair war zwar an sich interessant, hat aber nicht so richtig in die Geschichte passen wollen. Die Kapitel von Graham hingegen haben mir einfach keinen Mehrwert gebracht.

Ruby geht sehr stark und gefasst mit ihrer Suspendierung um. Die Reaktion ihrer Mutter finde ich hingegen nicht sehr passend gewählt, da die ganze übrige Geschichte das vertraute Verhältnis zwischen Ruby und ihren Eltern im Vordergrund steht. Dennoch lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen und versucht, das Missverständnis mit dem Rektor aufzuklären. Sie wird von James und Lin außerdem mit Notizen der verpassten Stunden versorgt, die Ruby sorgfältig aufarbeitet, um nichts zu verpassen. So bleibt sie trotz des Chaos weitestgehend organisiert, was ihr mit ihrer ordnungsliebenden Art sicherlich gut tut.
Sie unterstützt James mit den Problemen, die er mit seinem Vater hat, und ist immer für ihn da. Die Beziehung zu ihm bekommt in Save us eine Dramapause, denn Ruby und James haben tatsächlich gelernt, miteinander zu kommunizieren und Probleme gemeinsam zu lösen. Es war für mich beinahe eine Erleichterung, von ihrem harmonischen Alltag und ihrer immer tiefer werdenden Verbindung zu lesen.

James macht in Save us die größte Entwicklung durch. Er schafft es endlich, sich gegen seinen Vater durchzusetzen und verlässt die Firma, in der er alles andere als glücklich ist. Er hat längst eigene Visionen seiner Zukunft entwickelt, die er nun auch versucht, zu erreichen. Sein Weg ist jedoch alles andere als leicht und sein Vater legt ihm dabei mehr als einmal Steine in den Weg. Doch er tritt nun im Gegensatz zum „alten“ James für seine Träume ein und beginnt, an diese zu glauben. Es ist sehr schön, James auf diesem Weg in die Freiheit zu begleiten, obwohl ich mehrfach von der Bösartigkeit und Hinterlistigkeit seines Vaters überrascht wurde.

Lydia schafft es in Save us, offen und mit Freude mit ihrer Schwangerschaft umzugehen, was nicht zuletzt ihrer Tante zu verdanken ist. Ich konnte mich wirklich mit ihr zusammen freuen, nachdem ihr Vater so unangemessen auf die Neuigkeit reagiert hat. Zuerst schienen die Folgen wie das große Drama, doch im Nachhinein stellte sich heraus, dass ihr nichts besseres hätte passieren können. Ihr Handlungsstrang hat sich am erfreulichsten von allen entwickelt und es machte mir viel Spaß, über sie zu lesen.

Auch die tolle Ember bekommt einen eigenen Handlungsstrang, der schon in Save you eingeleitet wurde. Ich fand die Idee zwar nicht verkehrt, aber ähnlich wie bei Alistairs Geschichte hat es für mich nicht so ganz ins Bild gepasst. Trotzdem vermittelt sie wichtige Werte: Dass sich niemand alles gefallen lassen muss und man sich mit Menschen umgeben sollte, die einem ein positives Gefühl geben.

Der Schreibstil von Mona Kasten bleibt auch in Save us flüssig und gut zu lesen, sodass ich das Buch schneller ausgelesen hatte als mir lieb war. Die Handlung ist hier eindeutig auf einen sauberen Abschluss ausgelegt, der auch gut gelingt. Es bleiben keine offenen Fragen am Ende stehen und das Finale an sich bietet nochmal eine große Überraschung. Alles scheint plötzlich seinen Platz zu finden und was bleibt ist ein harmonisches Gesamtbild.

Mona Kasten hat mit Save us einen gelungenen Abschluss zu ihrer Maxton Hall Triologie gefunden. Wer Save me und Save you gelesen hat, sollte sich nicht scheuen, auch zu Save us zu greifen. Ich bin ein bisschen traurig, dass die Geschichte nun hier endet, da mir die Charaktere mit der Zeit doch sehr ans Herz gewachsen sind.

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Zur Reihe:

Save me
Save you
Save us

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